Erfahrungsbericht: Apassionata – Die goldene Spur

Besser spät als nie 😉

Samstag den 14.03.2015 war es endlich soweit. Ich fuhr gemeinsam mit meinem Freund zur Apassionata nach Leipzig. Die aktuelle Show heißt „Die goldene Spur„. Der Hauptcharakter Pierre erzählt von seinen Abenteuern in jungen Jahren und nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch die Zeit. Dabei beginnt die Geschichte mit dem Hilferuf einer verschwundenen Frau. Um sie zu befreien, begibt er nachts in ein Museum, das wie durch Zauberhand zum Leben erwacht und ihm fantastische Welten öffnet. Von Bild zu Bild und Raum zu Raum erstrahlen unterschiedliche Themen auf dem Reitplatz und sorgen für allerhand sehr emotionale Momente. Hier eine kleine Zusammenfassung für euch. Nicht alle Videos sind von mir, da meine Aufnahmen aufgrund der Lichtverhältnisse nicht komplett sind. Bzgl. Copyright – bei der Show wurde extra drauf hingewiesen, dass Filmaufnahmen gewünscht sind, und dass wir diese auf Youtube hochladen können. Wer die komplette Show sehen möchte, dem empfehle ich die DVD, oder ihr ergattert noch Resttickets, die Tour geht noch bis zum 07.06.2015.

Highlights:

Insgesamt gab es wirklich sehr viele schöne Momente, die mir während der Vorführung Tränen in die Augen brachten. Die Show startet mit der Friesen-Quadrille Equipe Petra Geschonneck . Zu atemberaubender Musik schweben die Tiere in feinster klassischer Manier über den Reitplatz. Ein sehr schöner Auftritt mit Gänsehautpotential.

Was mit persönliche besondern an der Show gefallen hat, waren die vielen unterschiedlichen Elemente aus der Welt des Pferdetrainings. Hier ging es nicht reinweg um das Thema Reiten, nein auch Langzügelarbeit, Zirensik, Freiheitsdressur, Voltigieren, Kutsche-Fahren uvm. wurden liebevoll miteinander verbunden. Dabei kamen die unterschiedlichsten Pferde, Ponies und Esel zum Einsatz. Meine Highlights waren dabei vor allem die Voltigierer Voltigeurs du Monde von der Apassionata Academy:

Auch der Sternenreiter Laury Tisseur mit seiner Ungarischen Post hat mich von den Socken gehauen. Er stand auf zwei Pferderücken und lenkte dabei in rasantem Tempo weitere  2 Pferdepaare vor sich am Zügel.

Zu guter Letzt gab es für mich noch den aller schönsten Moment in der Show. Die Freiheitsdressur von Bartolo Messina hat mich wirklich ernsthaft zu Tränen gerührt. Insgesamt kann man über eine solche Show denken was man will. Es fühlen sich definitiv nicht alle Pferde im Rampenlicht wohl. Das geschulte Auge hat gesehen, dass einige mit sich zu kämpfen hatten und dennoch brav den Anweisungen ihres Reiters gefolgt sind. In der Freiheitsdressur war das komplett anders. Die Pferde waren tiefen entspannt und mit ihrer Aufmerksamkeit vollends bei ihrem Trainer. Es war wirklich einfach nur wunderschön mit anzusehen, wie er seine 6 Pferde auf dem Reitplatz tanzen lies und sie vollkommen ohne Angst und Zwang die komplette Choreographie durch spielten. Besonders süß Charlie der kleinste Showhengst der Welt. 

So ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Showhighlights geben. Mir hat die Vorstellung insgesamt wirklich sehr gut gefallen und ich kann sie euch nur wärmstens weiterempfehlen. Die DVD hab ich mir im Übrigen auch gekauft 😉