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Buchrezension: Sicher & frei reiten – mit Natural Horsemanship

Jenny Wild und Peer Claßen – eine Natural Horsemanship Trainer Familie wie aus dem Bilderbuche. Gemeinsam mit Ihrem Sohn Henry begeistern Sie auf Ihren Kursen und auf Messen mit harmonischen Freiheitsdressur- und Bodenarbeitsvorführungen. Ihr Fokus liegt dabei stets auf einer tiefen Vertrauensbasis zwischen Pferd und Mensch. Die Grunddevise ist dabei stets der faire und respektvolle Umgang mit dem vierbeinigen Freund auf Basis des Natural Horsemanships. Nach dem ersten gemeinsamen Bestseller: Übungsbuch Natural Horsemanship (zur Rezension) und dem sehr emotional geschriebenen Buch von Jenny Wild: Von Pferden lernen, sich selbst zu verstehen: Durch Selbsterkenntnis zum Pferdeverständnis (zur Rezension) folgt jetzt der nächste große Hit.

In ihrem neusten Buch: Sicher und frei reiten mit Natural Horsemanship erklären die beiden in gewohnter fairer Manier eine etwas andere Art des Reitens. Sicher, frei, respektvoll und ohne Zwang leiten die Autoren Schritt für Schritt von der Bodenarbeit nach NHS zum Reiten über.


Das Buch im Hardcovereinband umfasst 199 Seiten. Die Schrift ist etwas kleiner, sodass neben der gewohnt umfangreichen Bebilderung umfassende Textpassagen für sehr viel Lesestoff sorgen. Zusätzlich zum Buch gibt es wieder 10 selbst produzierte Videoanleitungen, die via Kosmos App sehr unkompliziert abgerufen werden können. In den 6 Kapiteln des Buches werden Schritt für Schritt die Grundlagen der Ausbildungsmethode erklärt. Dabei richtet sich das Buch sowohl an Anfänger, als auch an erfahrene Pferdemenschen. Ebenso kann die Vorgehensweise für junge, sowie für bereits ausgebildete Pferde angewendet werden.

Kapitel 1 & 2: Hilfsmittel und Vorbereitung

Zu Beginn erklären Jenny und Peer ihre favorisierte Ausrüstung für die weiteren Trainingsschritte. Wie auf dem Cover zu erkennen, wird hier vorwiegend mit einem Knotenhalfter geritten. Dadurch, so die Autoren, können jegliche Signale unvermittelt und 1 zu 1 übertragen werden. Besonders hervorheben möchte ich das Thema gebisslos Reiten:

„Freiheit bringt Sicherheit? Dieser Gedanke lässt bestimmt viele Reiter erbleichen. Ganz besonders im heutigen Zeitalter von Helmen, Sicherheitswesten, Protektoren, Hilfszügeln und Durchgängergebissen.“ (Wild & Claßen, 2017, S.5)

„Man kann es nicht oft genug betonen: Nicht Kraft, Hebelwirkung und kleinliche Kontrollen machen uns sicher, sondern die Verständigung und eine wirkliche Verbindung zum Pferd können Gefahren wirksam minimieren. Ein Pferd, das mitdenkt, sich sicher fühlt und sich entspannen kann ist eine viel effektiviere Lebensversicherung als ein scharfes Gebiss und Kontrolle durch Schmerz. Gebisse deswegen generell zu verteufeln, ist sicher nicht die einzig logische Konsequenz. Auch mit einem Gebiss kann man sicher und fein reiten. Trotzdem haben wir uns entschieden, unsere Pferde gebisslos zu reiten […]“ (Wild & Claßen, 2017, S. 15)

Im Anschluss an die passende Ausrüstung folg die korrekte Basis vom Boden aus. Dabei werden erneut fundamentale Trainingsschritte aus dem vorherigen Buch Übungsbuch Natural Horsemanship (zur Rezension) aufgegriffen und kurz erklärt. Dabei wird vor allem deutlich, wie wichtig eine ausgewogene Bodenarbeit für die späteren Arbeitsschritte vom Sattel aus ist. Mit den Schlagworten Energie, Fokus, direktes & indirektes Gefühl, der Steigerung von Energie, Fragen zu Ende stellen und zu guter letzt das passende Timing – werden nochmal kurz die Grundlagen wiederholt und anschaulich erklärt.

Kapitel 3: Sicher in den Sattel

Dieses Kapitel hat mich gleich gefesselt. Angst ist ein häufiger Begleiter beim Reiten – nicht jeder hat sie – doch viele werden wissen, wie es sich anfühlt Angst auf dem eigenen Pferd zu bekommen. Wie man sich selbst wirklich sicher fühlen kann und dem Pferd dadurch die notwendige Sicherheit übertragen kann, erklärt dieses Kapitel. Dabei werden durch konsequente aber dennoch stets faire und feinfühlige Trainingseinheiten Methoden ausgezeigt, die für die unverzichtbare Kontrolle beim Reiten sorgen. Auf der Basis der seitlichen Halsbiegung und der Verschiebung der Hinterhand, kann das Pferd auch in brenzlichen Situationen zuverlässig angehalten werden. Wie genau man diese Variante des „Not Stops“ trainiert und was es dabei unbedingt zu beachten gibt, damit es auch funktioniert erfährt man auf den folgenden Seiten des 3. Kapitels.

 

„Kopf einschalten – Der größte Vorteil liegt jedoch nicht darin, dem Pferd kräftemäßig überlegen zu sein – das sind wir auch mit der Biegung der Längsachse nicht. Das Schöne ist vielmehr, dass sich beinahe unmittelbar mit der körperlichen auch die mentale Starre auflöst und ihr Pferd Ihnen zuhören kann.“ (Wild & Claßen, 2017, S. 48)

Ein weiterer Pluspunkt in diesem Kapitel stellt die Idee mit den Checklisten dar. Ein häufiger Fehler im Pferdetraining ist die Tatsache, dass man zu schnell zu viel verlangt und das Training damit unkoordiniert und ineffektiv wird. Durch die Verwendung von Checklisten kann man sich vorab genau das Vorgehen überlegen und Schritt für Schritt abarbeiten. Im Buch wird das Vorgehen anhand der Thematik „Satteln“ erklärt und eine Beispielcheckliste vorgestellt.

Kapitel 4 & 5: Grundübungen und Zusammengesetzte Übungen

Jetzt wird es ernst. Die nachfolgenden Übungen vom Sattel aus zeigen Stück für Stück wie es geht. Harmonisch, sicher und frei reiten beginnt bereits bei der Basis – das losreiten und anhalten.

„Nicht ziehen und nicht treiben – das sind Voraussetzungen für eine gemeinsame, harmonische Bewegung. Der Grundstein dafür liegt in weichen Übergängen.“ (Wild & Claßen, 2017, S. 97)

Nachfolgend wird der Schwierigkeitsgrad langsam gesteigert: Rückwärtsrichten, Vorhand- und Hinterhandwendung und Gangartwechsel werden ausführlich behandelt. Dabei wird ein besonderer Fokus auf den Sinn und das Ziel der jeweiligen Übung gelegt. Auch mögliche Probleme und Fehler werden erläutert und deren Lösung dargelegt.

Im 5. Kapitel werden durch anschauliche Übungen mentale Bilder vermittelt und somit der Fokus auf eine gymnastizierend spur sichere Reitweise gelegt. Durch verschiedene Fokuspunkte kann somit effektiv gerade oder im Kreisbogen geritten werden. Ganz ohne Zwang und starke Zügeleinwirkung lernen damit Pferd und Reiter harmonisch zu agieren.

„Das Pferd lernt, größtenteils selbstständig einen Zirkel beizuhalten. Es achtet auf ihren Fokus und lernt, „auf dem Kreis bzw. an einem Kreis zu denken“.“ (Wild & Claßen, 2017, S.164)

Kapitel 6: Weitere Herausforderungen

Durch genügend Abwechslung und steigende Anforderungen bleibt das Pferd motiviert und die Vertrauensbasis wird mit jeder neuen Herausforderung gestärkt. So gibt das letzte Kapitel zahlreiche Ideen für weitere Trainingseinheiten. Egal ob Hindernisse, das Weglassen von weiterer Ausrüstung und gezielter gymnastizierender Übungen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. So stellt auch das 6. Kapitel ein I-Tüpfelchen und damit einen gelungenen Abschluss des Buches dar.

Fazit

Abschließend kann ich nur sagen: Bravo! Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einem fairen und artgerechten Umgang mit Pferden. Die tiefgründige und fachlich kompetente Verbindung aus Bodenarbeit und deren Übertragung in den Sattel ist hier durchaus gelungen. Einen Pluspunkt gibt es vor allem für die gebisslose Reiterei und die umfassende und gut durchdachte Bebilderung in Kombination mit den tollen Lehrvideos.

Ich kann es nicht leugnen – ich bin ein absoluter Fan von Jenny Wild und Peer Claßen. Bereits die ersten zwei Bücher haben mich tief bewegt und mein Verständnis vom Umgang mit meinem Pferd komplett verändert. Die beiden haben einfach so eine unglaublich tiefgreifende und dennoch stets faire und offene Art zu schreiben. Obwohl Sie sich dem Natural Horsemanship verschrieben haben, verteufeln Sie keine andere Denkweisen. Nein ganz im Gegenteil, Sie weisen sogar ausdrück daraufhin, dass verschiedene Ansätze zu kombinieren zum Erfolg führen kann. Es gibt nur wenig Pferdebücher, deren Worte ich vollends zustimmen kann. Doch dieses Buch zählt definitiv dazu. Ich kann nur jedem Pferdemenschen raten – lesen & ausprobieren – ihr werdet genauso begeistert sein, wie ich.

Infos zum Buch
Originaltitel:Sicher & frei reiten – mit Natural Horsemanship
Autor:Jenny Wild & Peer Claßen
Verlag: KOSMOS
Ort: Stuttgart
Jahr:2017
ISBN: 978-3-440-14595-1

Komplette Reihe:
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Buchrezension: Horsemanship Training

Die Autorin Kerstin Diacont arbeitet bereits seit mehr als 25 Jahren mit einem ganzheitlichen Ausbildungskonzept von Pferd und Reiter. Dabei greift sie auf ihr umfassendes und vor allem reitweisenübergreifendes Wissen zurück. Besonders bekannt ist auch ihre 3 teilige Videoserie zum Thema „Reiten lernen“.  In ihrem neuesten Buch: Horsemanship-Training (Die Reitschule) vor geht es vor allem um eine feine und aufmerksame Kommunikation zwischen Mensch und Pferd. Die vorgestellten Übungen aus dem Bereich des Natural Horsemanship (NHS) stellen dabei die Basis für ein erfolgreiches Pferdetraining, vom Boden und Sattel aus, dar.


Das handliche Taschenbuch mit Softcover-Einband gehört zur Müller Rüschlikon Serie: Die Reitschule und umfasst 94 Seiten. Dabei ist es ansprechend bebildert und sehr übersichtlich in 4 zentrale Kapitel untergliedert. Im 1. Kapitel werden einige Grundlagen zum Verständnis des NHS-Prinzips und die damit verbundene Denkweise erläutert. Anschließend wird die notwendige Ausrüstung betrachtet. Im 3. Kapitel geht die Autorin nochmal ausführlich auf die unterschiedlichen Lernschwerpunkte getrennt zwischen Mensch und Pferd ein. Das letze Kapitel stellt die konkreten Übungen vor und macht den größten Teil es Buches (ca 56 Seiten) aus.

Kapitel 1: Grundsätzliches

Zunächst erläutert die Autorin einige Aspekte zum Grundverständnis der Denkweise des Horsemanship. Dabei wird vor allem die zentrale Rolle der erfolgreichen Kommunikation erläutert.

„Gute Kommunikation bedeutet auch nicht, dass einer immer nur zuhört (empfängt) und der andere immer nur redet (sendet). Stattdessen ist wechselseitiges Zuhören gefragt, dazu Konzentration, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit sowie gegenseitiger Respekt.“ (Diacont, 2016, S. 5)

Viele Probleme in der Ausbildung von Mensch und Pferd resultieren aus kommunikativen Missverständnissen.

„Wie schon im zwischenmenschlichen Bereich kommt es zu Missverständnissen und Unstimmigkeiten, die im Allgemeinen dem Pferd als Ungehorsam oder Aufsässigkeit ausgelegt werden. Oft sind es jedoch nur unklare Signale oder inkonsequentes Verhalten des Menschen, die dazu führen, dass das Pferd das Vertrauen in die >>Führungskompetenz<< des Reiters verliert und selbst entscheidet, was zu tun ist.“ (Diacont, 2016, S. 5)

Kerstin Diacont erklärt in diesem Kapitel zudem ausführlich, wie wichtig die mentale Ebene bei der Arbeit mit Pferden ist. Gedanken oder eine negative Grundeinstellung können bereits falsche Signale an das Pferd senden. So können sich beispielsweise Gefühle wie Angst direkt auf das Pferd übertragen. Die regelmäßige Arbeit vom Boden aus schafft somit eine feste Basis der Kommunikation.

“ Mensch und Pferd finden ohne Stress eine gemeinsame Basis der Verständigung und lernen die jeweilige Sprache des anderen besser kennen.“ (Diacont, 2016, S. 6)

Sehr lobenswert ist die allgemein positive Grundeinstellung des gesamten Buches. Das Pferd wird hier keinesfalls als untergeordnet angesehen, das den „Befehlen“ folgen muss. Es wird hier vielmehr ein Weg aufgezeigt, der durch Hartnäckigkeit, Geduld und Verständnis trotzdem zum Ziel führt. Mein absolutes Lieblingszitat in diesem Zusammenhang ist:

„Eine strenge Erziehung bedeutet nun auf keinen Fall Brutalität gegenüber dem Pferd, sondern immer nur ruhige, beherrschte Unnachgibigkeit, eine Art von lächelnder Sturheit seitens des Menschen nach dem Motto: >>Lass dir Zeit, soviel du willst – am Ende machst du doch das, was du sollst.<<“ (Diacont, 2016, S. 17).

Sehr ausführlich wird die Thematik des Strafens behandelt. Es werden verschiedene Stufen von der Ermahnung bis zu Maßregelung vorgestellt. Wichtig hierbei auch die Emotionslosigkeit (s. 17) und das antrainieren der richtigen Reflexe (S. 18) um schnell zu reagieren. Sehr schön finde ich auch das Zitat:

„Ein Pferd kann man nicht antiautoritär erziehen – das entspricht nicht seiner Natur.“ (Diacont, 2016, S. 19)

Dabei geht es keinesfalls darum, stehts und ständig Strafen anzuwenden. Die Autorin weist lediglich daraufhin, dass man dem Pferd keinen Gefallen tut, indem man rücksichtsloses Verhalten, welcher Art auch immer, durchgehen lässt. Vielmehr fühlt sich ein Pferd dann sicher, wenn ihm faire und vor allem kontinuierliche Grenzen gesetzt werden. Nur dann kann es dem Menschen voll und ganz Vertrauen. Das gelingt jedoch nur, wenn im richtigen Moment auch mal gemaßregelt wird – denn ein Pferd, dass Sie nicht kontrollieren können – wird zu einer Gefahr für Sie und Ihre Umwelt.

Kapitel 2: Ausrüstung

In diesem Kapitel wird das Rad natürlich nicht neu erfunden. Empfohlen wird für die Arbeit nach NHS ein Knotenhalfter, ein Führstrick (3,5 m), wahlweise ein Sidepull oder ein Kappzaum,  und eine Longe. Die Autorin geht hier sowohl kurz auf den korrekten Sitz, als auch auf die Wirkungsweise ein. Allerdings ist dieser Abschnitt wirklich sehr kurz. Wer sich tiefer damit beschäftigen möchte, sollte sich weitergehend über die jeweilige Zäumung informieren, Das kann vor allem beim Knotenhalfter notwendig sein, um den korrekten Sitz richtig einzuschätzen.

Kapitel 3: Was Mensch und Pferd lernen sollen

Ein sehr schönes Kapitel, dass unterteilt in Mensch und Pferd die jeweiligen Trainingsschwerpunkte erklärt. Dabei ist vor allem der 1. Teil interessant, bei dem es um die notwendigen Qualifikationen des Menschen geht. Es werden sowohl mentale Fähigkeiten, als auch körperliche vorgestellt. Führungsqualitäten, Körperbeherrschung, sowie Kenntnisse „über Anatomie, Psychologie und Kommunikationsmechanismen bei Mensch und Pferd“ (Diacont, 2016, S. 33) sind hierbei die wichtigen Stichworte.

Kapitel 4: Übungsteil

Dieses Kapitel startet zunächst mit einigen wichtigen Grundlagen im Bezug auf die eigene Körperbeherrschung. Verdeutlicht werden diese durch Trockenübungen mit anderen Menschen.

„Üben Sie >>Führen und Folgen<< mit einem Partner; führen Sie selbst und lassen Sie sich führen – mit Körperkontakt (direkt und über eine simulierte Zügelverbindung mit einem Seil) un ohne, nur mit Augenkontakt“ (Diacont, 2016, S. 46)

Anschließend werden die Grundlagen nach Moto „wer bewegt wen erläutert. Dabei hat das Pferd 6 Möglichkeiten sich zu bewegen:

„nach vorne, nach hinten, zur Seite (rechts oder links), nach oben, nach unten“ (Diacont, 2016, S. 54)

Anschließend werden verschiedenste Übungen vorgestellt, die es dem Mensch ermöglichen das Pferd punktgenau zu koordinieren und einzelne Körperpartien in die 6 möglichen Richtungen zu bewegen. Der nachfolgende Abschnitt Longenarbeit leitet das Thema Gymnastizierung ein. Jetzt geht es nicht mehr nur darum, das Pferd zu bewegen, sondern wie es sich bewegt. Es werden Übungen vorgestellt, die eine gesundheitserhaltende Wirkung auf den Körper des Pferdes haben.

Im Anschluss werden die Übungen noch durch Trail und Hindernisarbeit aufgelockert. Der Abschnitt zum Thema Verladen stellt einfallsreiche Übungen vor, die eines der häufigsten Probleme zu bewältigen helfen.

Fazit

Insgesamt handelt es sich hier um ein sehr schönes und leichtverständliches Einführungsbuch in die Thematik des Natural Horsemanship. Es werden sehr wertvolle Denkansätze und leichte Übungen für den Beginn der Arbeit vorgestellt. Wer allerdings bereits Kenntnisse auf dem Gebiet hat, wird in diesem Buch wenig Neues finden. Die vorgestellten Übungen sind gut erklärt, allerdings gehen sie nicht wirklich in die Tiefe, vor allem was den Bereich Gymnastizierung oder auch die Ausrüstung angeht. Für Einsteiger, Umsteiger oder Neuinteressierte ist dieses Buch jedoch auf jeden Fall zu empfehlen. Es leicht verständlich und beinhaltet viele schöne Denkansätze, die die Einstellung des Lesern nachhaltig beeinflussen werden. Dabei gefiel mir am Meisten der Abschnitt zur Thematik der Autorität bei der Erziehung.

 

Infos zum Buch
Originaltitel:Horsemanship Training
Autor:Kerstin Diacont
Verlag: Müller Rüschlikon Verlag
Ort: Stuttgart
Jahr:2016
ISBN: 978-3-275-02058-4